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Groß-Iser - einst ein Dorf, heute eine Erinnerung. Diese geriet jedoch keineswegs in Vergessenheit. Im Gegenteil, seitdem die Große Iserwiese für immer mehr Touristen und Entdecker der Sudetengeschichte zugänglich wird, rückt dieser außergewöhnliche Ort immer mehr ins Bewusstsein.
Unser Ziel ist es, diesen Ort allen Wander- und Naturliebhabern sowie den ehemaligen Bewohnern und deren Nachkommen nahe zu bringen bzw. sie an ihn zu erinnern.
Und nun wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Lesen und hoffen auf Ihren baldigen Besuch im Isergebirge!
Auf der Karte des Isergebirges fällt der Name "Hala Izerska" ("Iseralm") mit der darauf stehenden Berghütte "Chatka Górzystów" auf. Diese Stätte war einst ein Dorf namens Groß-Iser. Bis 1956 hieß die "Iseralm" "Große Iserwiese" (poln. "Izerska £±ka"). Der Name wurde von Tadeusz Steæ geändert, indem er den Begriff "Wiese" mit "Alm" zum ersten Mal auf seiner berühmten Wanderkarte "Szlakówka" (auch "Steciówka" genannt) ersetzte. Dies war nicht ganz richtig, denn Almen sind charakteristisch nur für die Podhale-Tatra-Region, in den Sudeten gibt es Wiesen.
Erst Zbigniew Martynowski korrigierte diese und andere fälschlichen Übertragungen - neben der Hala Izerska gibt es noch z. B. die Grenzwiese (Hala Szrenicka) im Riesengebirge. Zur Hilfe kam ihm Andrzej Bankowski, der Autor des 2000 herausgegebenen "Etymologischen Wörterbuches für die polnische Sprache". Ihre Bemühungen brachten jedoch keinen Erfolg - auf den Karten, in den Reiseführern und auch in der Umgangssprache benutzt man weiterhin den Namen "Alm".
Góry Izerskie .pl respektiert die Tradition und die kulturelle Verschiedenheit aller Regionen, daher wird auf den folgenden Seiten der alte Name "Große Iserwiese" verwendet.

Die Große Iserwiese ist etwas Besonderes. Auch das dortige Klima ist ungewöhnlich. Dank der Errichtung eines Messpunktes stellte man fest, dass die Große Iserwiese der Kältepol Polens ist.

Ein markanterPunkt auf der Großen Iserwiese (Izerska £±ka) ist die dortige Berghütte. Sie ist, neben der Baude auf dem Heufuder und der Touristischen Station Karlstal (Orle), das einzige Gebäude, in dem man sich aufwärmen und eine kleine Speise zu sich nehmen kann.