Hauptseite » Das Isermoor
Das früher Angst erregende Isermoor ist ein weitläufiges Gebiet an der Mündung der Gebirgsbäche Brettschneidefloß (Tracznik), Ochsenfloß (Ko¼li Potok/Bystrzyna) und Bretthüttenfloß (£±cznik) in die Iser. Bis heute ist das der wildeste und menschenleerste Teil des Isertals.

Die Gegend erregt an einem wolkenreichen Tag Angst
Die auf der Höhe von 830-850 Metern liegenden Hochtorfmoore im nördlichen Teil des Isermoors heißen Schilfnassen (Borowina) und in seinem südlichen Teil Knieholz (Wrêgi). Am Rande des Isermoors befindet sich der sog. Moorweg - ein vor kurzem eingerichteter touristischer Wanderweg (gelb gekennzeichnet). Seinen Namen verdankt er dem auf dem Schilfnassen gewonnenen Torf, den man von hier aus zu Heilzwecken ins nahe Bad Flinsberg (¦wieradów Zdrój) transportiert.

Knieholz - der südliche Teil des Isermoors
Auf der böhmischen Seite des Isergebirges "Im Sumpfland" (tsch. V moèálech, pol. Na mokrad³ach), ertranken angeblich, während des Durchmarsches der russischen Armee 1813 unter der Führung von General Kajzarow, einige Kosaken. Daher bezeichnete man dieses Teil des Streitstücks (tsch. Sporné územi, pol. Sporna ziemia) als "Russisches Grab" (tsch. Ruské køí¾e, pol. Rosyjski Grób). Als Zeugnis dienten die dort stehenden Russischen Kreuze (Ruské køí¾e). Leider kann der Standort heute nicht mehr genau bestimmt werden. Zum einen verhindert das wilde Terrain selbst die Suche nach möglichen Spuren und zum anderen bildet das Gebiet ein Naturschutzgebiet.

Die Große Iserwiese ist etwas Besonderes. Auch das dortige Klima ist ungewöhnlich. Dank der Errichtung eines Messpunktes stellte man fest, dass die Große Iserwiese der Kältepol Polens ist.

Ein markanterPunkt auf der Großen Iserwiese (Izerska £±ka) ist die dortige Berghütte. Sie ist, neben der Baude auf dem Heufuder und der Touristischen Station Karlstal (Orle), das einzige Gebäude, in dem man sich aufwärmen und eine kleine Speise zu sich nehmen kann.